Nächste MAN-Termine:

14. Dez 2022  13:00 - Uhr
Vorstandssitzung
25. Jan 2023  13:00 - Uhr
Vorstandssitzung
01. Mär 2023  13:00 - Uhr
Vorstandssitzung
16. Mär 2023  20:00 - Uhr
Delegiertenversammlung

MAN-Broschüre

In diesem Jahr wurde wieder die MAN-Netzbroschüre überarbeitet, in der sich das Marler Arztnetz der Öffentlichkeit vorstellen möchte.

Neben allgemeinen Informationen über das Marler Arztnetz sind alle teilnehmenden Ärzte übersichtlich sortiert.

Die Broschüre liegt in allen Praxen des MAN aus und ist jetzt zusätzlich auch hier einsehbar.

 

 

Neupatienten

Die insbesondere von dem jetzigen Bundesminister für Gesundheit Prof. Lauterbach als Bundestagsabgeordneter miteingeführte Neupatientenregelung im Termin-Service und Versorgungsgesetz, die einerseits Vertragsärzte verpflichtet offene Sprechstunden anzubieten anderseits finanzielle Vergütungen für Annahme von Neupatienten gewährte, ist in den Augen der Netzärzte des Marler Arztnetzes ein taugliches Instrument zur Verbesserung der Patientenversorgung. Wir haben auch entsprechende Anstrengungen unternommen, innerhalb des Netzes die Vorgaben des TSVG umzusetzen und sehen eine beträchtliche Verbesserung der zeitnahen Versorgung unserer Patienten. Jetzt soll im Rahmen des am 23.09. im Bundestag in erster Lesung verhandelten GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes die Neupatientenregelung gestrichen werden.  Hiermit wird die zeitnahe Versorgung nicht nur  im Facharztbereich wieder zurückgefahren und die zeitnahe Terminvereinbarung deutlich erschwert. Zwar verspricht der Minister in der Bundestagsdebatte, dass das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz keine Leistungskürzungen vorsieht, aber in der Praxis findet dies statt.

Sowohl unsere lokale Wahrnehmung als auch Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigungen stehen der Behauptung von Prof. Lauterbach, dass die Neupatientenregelung überhaupt keine Versorgungsverbesserung erbracht hätte, entgegen.

Trotz allem werden wir unsere in vielen Jahren eingeübten Netzstrukturen weiterführen und etablierte Überweisungswege mit entsprechender Dringlichkeit auch fortsetzen und hoffen, dass im Gesetzgebungsprozess die Neupatientenregelung zum Wohl der zu versorgenden Patienten auch in Zukunft erhalten bleibt.

Coronaimpfung

Die aktuelle Veröffentlichung der Ständigen Impfkommision des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt eine 4. Corona-Impfung für alle über 60jährigen mit den an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffen, genauso wie eine vierte Impfung für medizinisches oder pflegerisches Personal sowie Patienten mit Vorerkrankungen, insbesondere bei die Immunabwehr einschränkenden Erkrankungen oder Behandlungen unter Berücksichtigung von durchgemachten Covid-Erkrankungen und Zeitabständen.

Eine fünfte Impfung mit einem angepassten Impfstoff sollte  individuell mit einem Arzt/Ärztin abgesprochen werden. Sie wird nicht generell empfohlen, kann aber unter bestimmten Umständen wiederum unter Berücksichtigung des  individuellen Krankheitsrisikos (Vorerkrankungen, Behandlungen) sowie durchgemachter Covid-Erkrankungen sinnvoll sein.

Grundsätzlich sollten alle mindestens zweimal geimpft und einmal geboostert sein, also insgesamt drei Impfungen erhalten haben. Hier sind weitere Impfungen bei unter 60jährigen oder den genannten Personengruppen nicht empfohlen.

Daher sprechen Sie Ihre Netzarztpraxen an!

  • Wer nur zweimal geimpft ist, soll die dritte Impfung bekommen!
  • Wer noch nicht ein viertes Mal geimpft ist - hier ist insbesondere die Personengruppe zwischen sechzig und siebzig gefragt - sollte geimpft werden je nach Covid-Vorerkrankungsstatus!
  • Wer  zu einer besonders gefährdeten Patientengruppe gehört, sollte individuell mit den Netzärztinnen und Netzärzten des Marler Arztnetzes die Impfstrategie besprechen!
  • Denken Sie auch an die fällige Grippeimpfung im Herbst!
  • Alle veröffentlichten Daten zeigen, dass die Coronaimpfungen zuverlässig (über 90%ige Risikoreduktion) vor einem schweren oder sogar tödlichen Krankheitsverlauf schützen!
  • Um die Häufigkeit von Infektion mit nur milden Krankheitsverläufe zu reduzieren, bleiben Infektionsschutzmaßnahmen wie z.B. Tragen von FFP2-Masken in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Verkehrsmitteln unbedingt notwendig wie auch Teststrategien in den genannten Einrichtungen, so wie wie es das novellierte Infektionsschutzgesetz auch vorsieht.   

Die erhebliche steigende 7-Tage-Inzidenz der SARS-CoV2-Infektionen auch in Marl, verursacht durch die ansteckendere Omikron-Mutante des Virus, hat zu Vorschlägen des Vorstandes zu Verhaltensmaßnahmen in den Netzarztpraxen nach sehr intensiver und kontroverser Diskussion geführt. Die Vorschläge sind den Netzarztpraxen mitgeteilt worden und auch auf der Homepage des MAN hinterlegt.

  1. Die Netzarztpraxen sind Teil der aufrecht zu erhaltenden Grundversorgung. Daher halten wir eine Beschränkung des Zugangs zu den Netzarztpraxen im Sinne einer 2G+ Regelung für rechtlich nicht möglich, auch halten wir die praktische Umsetzung für nicht umsetzbar und eine generelle Verschiebung von notwendigen Untersuchungen und Behandlungen aufgrund eines nicht bekannten Infektionsstatus für problematisch.
  2. Wir halten es aber für geboten, den Impf- resp. Genesenenstatus bei Zugang zur Arztpraxis zu erfragen und ggfs. auch entsprechende Zertifikate vorlegen zu lassen, damit eine räumliche oder zeitliche Trennung unterschiedlicher Patientengruppen möglich ist.
  3. In diesem Zusammenhang bitten wir um Verständnis, dass insbesondere zum Schutz der Risikogruppe der Ungeimpften und Nichtgeboosterten ein Aufenthalt in Wartezimmern nur mit Abstand oder gar nicht möglich ist. Hier muss zum Teil auch auf weitere Räumlichkeiten vor den Praxiseingängen, in Treppenhäusern oder Foyers zurückgegriffen werden.
  4. Wir bitten, dass sich Patienten, die Symptome einer möglichen SARS-CoV2-Infektion auch in nur milder Form aufweisen oder einen positiven Selbst- oder Schnelltest haben, sich telefonisch anmelden oder bei Betreten der Praxis zu erkennen geben, damit ggfs. auf eine separate Infektionssprechstunde verwiesen werden kann oder eine umgehende räumliche Distanzierung erfolgt.
  5. Wenn möglich sollten Patienten, die die Praxis betreten, eine FFP2-Maske zur eigenen Sicherheit und zum Schutz von Infektionsgefährdeten tragen.
  6. Insbesondere Patienten mit Impfdurchbrüchen verzeichnen bei einer SARS-CoV2-Infektion mit der Omikron-Mutante oft nur leichte Symptome in Form von Halsschmerzen, Schnupfen, nur kurzfristig bestehenden Gliederschmerzen oder Temperaturanstieg, so dass dies nicht als Covid19-Infektion sondern eher als Erkältung gedeutet wird. Bitte seien Sie vorsichtig, um uns aber insbesondere die Ungeimpften oder nicht vollständig geimpften Mitmenschen zu schützen, indem Sie die o.g. Verhaltensmaßnahmen befolgen, Abstand halten, Maske tragen und insgesamt Kontakte reduzieren.
  7. Wer noch nicht geimpft oder geboostert ist, sollte die Impfangebote zu Erst-, Zweit- oder Boosterimpfungen in den Marler Arztpraxen aber auch in den Impfzentren oder Krankenhäusern wahrnehmen.

Coronaimpfung

Regelmäßige Covid19-Impfungen (Erst, Zweit- und Boosterimpfungen) ohne Anmeldung bieten an:

  • Gemeinschaftspraxis Dres. med. Böddeker, Bachstr. 5, 45770 Marl, Tel.: 43026
    Dienstags 8 - 11 und 15 - 17 Uhr und donnerstags 8 - 11 und 16 - 19 Uhr
  • Praxis Drs.(NL) Johannes The, Sperberweg 1, 45772 Marl, Tel.: 26369
    Dienstags bis freitags ab 10:00 Uhr
  • Bitte Versichertenkarte und Impfausweis mitbringen!

Zusätzliche Impfmöglichkeiten bestehen nach telefonischer Anmeldung auch durch die Fachärzte:

Mittwochs ab 11:30 Uhr:

  • Orthopäde Dr. Diethlem Preun, Brassertstraße 97, 45768 Marl, Tel.: 206644

Nach Vereinbarung:

  • Hautärztin Dr. Ute Probst, Lipper Weg 9, 45770 Marl, Tel.: 5033390

Darüber hinaus sollte jeder Impfwillige auch telefonisch Kontakt zu seiner Haus- oder auch Facharztpraxis aufnehmen, in einer Reihe weiterer Praxen werden Impfungen für Praxispatienten während der normalen Sprechstundenzeiten angeboten.

Nach telefonischer Anmeldung bieten die folgenden Praxen zusätzliche Impfsamstage für Booster-, Erst- und Zweitimpfungen gegen Covid-19 an.

Boosterimpfungen

Die Empfehlung der ständigen Impfkommision, dass alle bisher Geimpften unabhängig von Alter, Vorerkrankungen oder Beschäftigung im Gesundheitswesen bzw. mit Pflegebedürftigen eine dritte Impfung (Booster) gegen Covid19 erhalten sollen und die Tatsache, dass entsprechend der Ankündigung des geschäftsführenden Bundesminister der Gesundheit Jens Spahn nur noch begrenzt Impfstoff von Biontec/Pfizer (Comirnaty) in die Praxen geliefert werden kann und zusätzlich Impfstoff von Moderna verwendet werden muss, veranlasst die Arztnetze in Marl zu folgender Erklärung:

  1. Die Netzpraxen nehmen die Herausforderung, Boosterimpfungen bei allen sechs Monate nach der Zweitimpfung bzw. vier Wochen nach einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson und Johnson durchzuführen, an. Sie bieten neben den Impfungen während der werktäglichen Praxisöffnungszeiten auch Impftermine an Samstagen an, beteiligen sich an Impfaktionen der Kirchen, der dezentralen Impfteams des Kreises und versorgen auch Pflegeheimbewohner und Bewohner in betreuten Einrichtungen.

  2. Die Arztnetze in Marl stimmen mit den Einschätzungen der Fachkommisionen überein, dass eine Boosterimpfung mit dem Impfstoff von Moderna entsprechend der aktuellen Empfehlung bei über Dreißigjährigen mindestens genauso wirksam und nebenwirkungsarm ist wie der Impfstoff von Biontec/Pfizer. Bei beiden Impfstoffen handelt es sich um das neuartige Wirkprinzip eines mRNA Impfstoffes, in dem ein kurzer Abschnitt der mRNA, letztlich eine kurze Bauplankopie, genutzt wird, um das Spikeprotein auf Körperzellen auszubilden, das dann vom Immunsystem als körperfremd erkannt wird und gegen das hochwirksame Antikörper gebildet werden.

  3. Wir halten die Durchführung von Erst- und Zweitimpfungen bei denjenigen, die bisher nicht oder nicht vollständig geimpft sind, für absolut dringlich und möchten nochmals an die Impfskeptiker oder auch an diejenigen, die es bisher nicht geschafft haben, sich impfen zu lassen, appellieren: Nutzen Sie die Impfangebote, helfen Sie mit, dass der kommende Winter nicht in einem verschärften oder langandauernden Lockdown endet!!

  4. Die Herausforderungen der Boosterimpfungen aller und die Steigerung der Impfquote bedarf einer Kraftanstrengung in den nächsten Monaten. Es ist kontraproduktiv, wenn seitens der Politik mit immer wieder kurzfristig sich änderenden Vorgaben oder auch mit manch einer überspitzt vorgetragenen Äußerung (Impfen statt Golfen), die Anstrengungen konterkariert werden.

für das Marler Arztnetz                          für das Ärztenetz für Marl

Dr. Markus Böddeker                                   drs. Maya Ong
    Pressesprecher                                                Vorsitzende

Coronaimpfung

In den Praxen der niedergelassenen Ärzte werden auch jetzt im September nahezu täglich Impfungen gegen das SARS-CoV2-Virus durchgeführt. Neben noch erforderlichen Erst- und Zweitimpfungen insbesondere jüngerer Patienten haben die Marler Ärzte mit der Impfung der neu in die Empfehlung der ständigen Impfkommision aufgenommenen Personengruppen begonnen:

  1. In den Frauenarztpraxen des Marler Arztnetzes können sich Schwangere ab der 20. Schwangerschaftswoche impfen lassen. Die Frauenärztinnen des Marler Arztnetzes rufen ausdrücklich zur Impfung auf, insbesondere unter dem Eindruck des Covidtodes einer Schwangeren in Dortmund.
  2. Auch stillende Mütter sollten sich impfen lassen.
  3. In der Pflegeeinrichtungen in der Stadt sind schon zahlreiche Drittimpfungen bei Heimbewohnern und Pflegepersonal als Boosterimpfung durchgeführt worden. Wir sind bemüht, bis zu Beginn der Herbstferien im Oktober die Impfaktionen in den Einrichtungen vollständig abgeschlossen zu haben.
  4. Hochbetagte (über 80 Jährige) und Pflegebedürftige können die dritte Impfung über die Praxen der niedergelassenen Ärzte erhalten. Hierzu bitten wir um Terminvereinbarung.
  5. Alle, die ein- oder zweimal mit einem Vektorimpfstoff (Astra-Zeneca, Johnson und Johnson) geimpft sind, erhalten auch eine Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontec, Moderna) in den Arztpraxen. Auch diese Gruppen sind aufgerufen Impftermine zu vereinbaren.
  6. Zur jährlichen Grippeimpfung sollte ein Abstand von vierzehn Tagen eingehalten werden. Mit den Grippeimpfungen wird daher vorzugsweise erst ab Mitte bis Ende Oktober begonnen.
  7. Jugendliche zwischen 12-17 Jahren können in den Arztpraxen geimpft werden und sollten das Impfangebot annehmen.
  8. Genesene, die einmalig mit einem Vektorimpfstoff geimpft wurden, sollen nach sechs Monaten nochmals mit einem mRNA-Impfstoff aufgefrischt werden. Auch hierzu sind Terminvereinbarungen in der Arztpraxen ab sofort möglich bzw. kann der Zeitpunkt der Boosterimpfung abgesprochen werden.

Das Marler Arztnetz appelliert an alle Bürger, die bisher aus unterschiedlichen Gründen sich nicht haben impfen lassen: Nutzen Sie die Impfangebote - es gibt nur selten echte Kontraindikationen gegen eine Covid19-Impfung. Sprechen Sie mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt!

Wir teilen die Auffassung der virologischen Experten, dass derjenige, der nicht geimpft ist, in der kommenden Wintersaison ein relativ hohes Risiko trägt sich zu infizieren. Mit einiger Sorge sehen wir den nächsten Monaten entgegen, dass hohe Erkrankungszahlen in der Gruppe der Ungeimpften zu einer Überlastung des örtlichen Gesundheitssystems führen.

Und aus der Erfahrung insbesondere der zweiten und dritten Welle kann jeder Arzt von Todesfällen in der Gruppe derjenigen Patienten, die wenig Kontakte hatten und selten das Haus verließen, aber dann doch infiziert wurden und fatal erkrankten, berichten.

Coronaimpfung

Der Start der Corona-Impfungen in den Marler Arztpraxen ist in der letzten Woche erfolgt. Mit großer Bereitschaft haben die medizinischen Fachangestellten und die Netzärzte die Herausforderung, neben der Routineversorgung sowohl die Aufklärung, die Vorbereitung der Impfungen, die Durchführung, Dokumentation und Nachbeobachtung der Impflinge durchzuführen, angenommen. Leider kommt es in der telefonischen Terminabsprache immer wieder zu Wartezeiten bis hin zum Zusammenbruch der Telefonkapazitäten. Daher bittet das Marler Arztnetz, die Praxen in erster Linie über die jeweiligen Internetseiten zu kontaktieren. Entweder sollte unter Kontakte/Nachrichten eine Impfanfrage mit allen Kontaktdaten abgegeben werden oder mögliche Terminbuchungssysteme genutzt werden. Über das Managementbüro des Marler Arztnetzes wird ein weiterer Internetkontakt für die Anfrage der Impftermine eingerichtet. Wir bleiben dran und hoffen innerhalb der nächsten Monate mitzuhelfen, dass jeder erwachsene Marler eine Impfung erhalten kann.

Bezüglich SARS-CoV2-PCR oder Antigenschnelltests können sich sowohl Patienten mit Symptomen wie auch in anderen Fällen, in denen die Vorlage eines Testergebnisses notwendig ist, mit den Hausarztpraxen in Verbindung setzen, so dass eine Testung auch am Rosenmontag durchgeführt werden kann.

Folgende Hausarztpraxen sind zu den gewohnten Sprechstundenzeiten geöffnet ...

Coronatest

Die Netzpraxen des Marler Arztnetz führen auch weiterhin sowohl Abstriche für die PCR-Diagnostik  wie auch Antigen-Schnellteste bei symptomatischen wie auch asymptomatischen Patienten durch. Fragen Sie bitte Ihren Hausarzt/ärztin.

Sollte in der Praxis keine Abstrichentnahme möglich sein, werden Sie innerhalb des Netzes kurzfristig weitervermittelt.

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